Kundgebung auf dem Marktplatz Wismar um 17 Uhr
08.05.2007 17:00 Uhr
Die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Wismar fühlen sich mit übergroßer Mehrheit der Demokratie und Menschenwürde zutiefst verbunden und verabscheuen jede Art von Gewalt und Extremismus und Ausländerfeindlichkeit.
Davon sind wir überzeugt.
Dennoch sehen wir mit großer Sorge, dass vor allem rechtsextremistische Anschauungen auf dem Weg in die Mitte unserer Gesellschaft sind und sich an vielen Orten in der Bundesrepublik Deutschland eine gewaltbereite rechtsextreme Subkultur etabliert.
Auch die Hansestadt Wismar kämpft mit diesem Problem. Wir sind aber fest davon überzeugt, diese Kräfte mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zurückdrängen zu können. Wir wollen es nicht zulassen, dass eine kleine Minderheit von Gewalttätern und Anhängern der rechten Szene den Ruf einer ganzen Stadt in Misskredit bringt. Und wir wollen all jene, die auch in unserer Stadt rechtsextrem gewählt haben, davon überzeugen, dass dies überhaupt keine politische Alternative ist, dass sich hinter all den wohlfeilen Sprüchen nur Ausgrenzung von Minderheiten, Verherrlichung von Gewalt und leere Versprechungen verbergen.
Deshalb bitten wir die Wismarer am 62. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung von Gewaltherrschaft und Faschismus: Zeigen Sie bitte Gesicht, kommen Sie zur Kundgebung!
Gegen Gewalt und Extremismus – Für ein tolerantes und weltoffenes Wismar!
Thomas Beyer, SPD-Kreisverband Wismar
Michael Berkhahn, CDU-Stadtverband Wismar
Andreas von Maltzahn, Kirchgemeinde St. Nikolai
Thomas Fröde, DGB Region Westmecklenburg
Netzwerk für Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz in Wismar
Bürgerschaft der Hansestadt Wismar

