THE TRUTH LIES IN ROSTOCK

20.04.2010

Im August 1992 wurde die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen angegriffen. Es grenzt an ein Wunder, dass bei den Ausschreitungen niemand zu Tode gekommen ist.
Die Videoproduktion The truth lies in Rostock entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durchen einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonunglose Kritik an einer Grundstimmung in der Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur anders aussehenden überhaupt erst möglich machte.
Als thematischer Veranstaltungsabschluss wird ein Referen am darauffolgenden Dienstag einen Vortrag halten, zu dem ergänzend Raum für Diskussionen eingeräumt wird.

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Unterzeichner

Hans W. Scheibner

Neugierig - eine feine Sache...