Eine Stadt liest gegen Rechts
10.05.2007 15:00 Uhr
Am 10. Mai 1933 loderten Scheiterhaufen in Deutschland. Ihnen fielen Bücher vieler Autoren zum Opfer. Autoren wie: Bertolt Brecht, Albert Einstein, Leonhard Frank, Siegmund Freud, Heinrich Heine, Franz Kafka, Erich Kästner, Rosa Luxenburg, Heinrich und Klaus Mann, Joachim Ringelnatz, Bertha von Suttner, Kurt Tucholsky, Arnold und Stefan Zweig.
Die Worte Heinrich Heines „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (in seiner Tragödie „Almansor“ aus dem Jahr 1821) sollten grausame Wirklichkeit werden.
Der Bibliotheksverein und die Stadtbibliothek rufen zu einer Lesung dieser und weiterer von den Nationalsozialisten verfolgter Autoren auf, um ein Zeichen gegen rechte Umtriebe zu setzen. Diesmal darf Heinrich Heine nicht recht behalten.

