Filmabend mit der Projektgruppe Stolpersteine im Stadtarchiv

02.04.2009

Filmabend am 2. April mit der Projektgruppe Stolpersteine
Da war immer nur Angst?
Jüdische Schicksale aus Sachsen-Anhalt
Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen, wurden jüdische Familien verhaftet und Geschäfte jüdischer Inhaber zerstört und ausgeraubt. Die Reichspogromnacht war der Anfang vom Ende des jüdischen Lebens in Halle, Magdeburg, Halberstadt und anderen Orten des Landes.
70 Jahre danach hat sich das MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt auf Spurensuche in Israel und Sachsen-Anhalt begegeben. Jüdische Halberstädter, Magdeburger und Hallenser, die noch rechtzeitig vor der NS-Diktatur fliehen konnten, berichten als Zeitzeugen von den Demütigungen, von der Vertreibung und Flucht aus der alten Heimat.
Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt hat seit 1991 ihrem politischen Bildungsauftrag gemäß, aber natürlich aus im Bewusstsein um die historische Verantwortung und der daraus erfolgreichen Verpflichtung, mit einer Vielzahl von Projekten, Veröffentlichungen, Bildungsreisen nach Israel oder an die Stätten der Vernichtung, einen Beitrag dazu geleistet, das Wissen um die Spuren des jüdischen Lebens in der Region des heutigen Sachsen-Anhalts wieder zu verbreitern.
Die Projektgruppe ?Stolpersteine? möchte herzlich zu diesem Filmabend am Donnerstag, dem 2. April um 18.00 Uhr in das Stadtarchiv (Eingang über die Bademutterstraße) einladen.
Eintritt ist frei

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Unterzeichner

Heike Tews

Bunt und vielfältig soll unsere Stadt sein, fremde Kulturen bereichern unser Leben